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Theorie

Augeninnendruckmessung

Das Auge ist in seinem Innern von einer gallertartigen Masse, dem Glaskörper, und einer Flüssigkeit, dem Kammerwasser, ausgefüllt. In dem Auge herrscht ein Druck, der Augeninnendruck, der durch das Kammerwasser erzeugt wird. Dieser Augeninnendruck verleiht dem Auge seine kugelförmige Gestalt. Das Kammerwasser wird ständig neu gebildet und muß in dem Maße, in dem es gebildet wird, auch wieder aus dem Auge abfließen. Ist der Abfluß des Kammerwassers behindert oder erschwert, steigt der Augeninnendruck an.

 

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Wie wird der Augeninnendruck gemessen?
   
Für die Ermittlung des Augeninnendrucks stehen moderne Meßgeräte, die sogenannten Non-Contact-Tonometer, zur Verfügung.Non-Contact bedeutet berührungslos, denn diese Geräte arbeiten mit einem Luftimpuls, der nur wenige tausendstel Sekunden andauert. Mit diesem Luftimpuls wird die Hornhaut für einen kurzen Moment abgeflacht. Eine extrem genaue Uhr mißt die Zeit, die hierzu benötigt wird. Ein Computer berechnet aus dieser Zeit den Augeninnendruck. Im Gegensatz zu früheren Meßmethoden, muß das Auge bei der Non- Contact-Tonometrie nicht mehr lokal betäubt werden. Als Kunde spüren Sie bei diesem Verfahren fast nichts.
 
Anmerkung: Der Augenoptiker ist nicht für eine umfassende gesundheitliche Untersuchung der Augen zuständig. Hierfür gibt es die Ärzte für Augenheilkunde (Augenärzte).